Bernd Lehmann

Vom Sinn des Klassisch-Romantischen

Der Neuenkirchener Künstler Bernd Lehmann macht das "Schöne" aufgrund seiner zahlreichen Radierungen den Rezipienten wieder zugänglich, weil das Schöne (das nach Schiller den Betrachter im Innersten treffen soll) unmittelbar ist. Denn die Seele des Menschen soll sich nicht nur in der Erscheinung des Schönen suchen, sondern muss es auch, um sich selbst überhaupt bewusst zu werden (vielleicht gerade um so eindringlicher in dieser Zeit). Daraus folgt im klassischen Sinn, dass das Schöne ein Monogramm unserer Seele ist. Wenn Novalis äußerte, dass sie Luft sein muss, weil sie von der Musik weiß, so deutet er unweigerlich auch auf das Wort Stimmung, das wiederum musikalische Seelenverhältnisse impliziert ("Die Accustik der Seele ist doch ein dunkles, vielleicht aber sehr wichtiges Feld.") - wohl gerade für uns Heutige.

Von Dr. Alexandra Hildebrandt


Zu den Werken
Eine vergrößerte Ansicht erhalten
Sie durch anklicken der Bilder.

"Violine (liegend)"
Original-Radierung Jahr 1989
Format: 33 x 24 cm / Auflage: 100 Exemplare

"Ex-Libris II"
Original-Radierung Jahr 1999
Format: 34 x 50 cm / Auflage: 90 Exemplare

"Klarinette"
Original-Radierung Jahr 1988
Format: 46 x 26 cm / Auflage: 70 Exemplare

© Bernd Lehmann


lehmann
zur Webseite

Email:

vorheriger Künstlervorheriger Künstler
|
nächster Künstler









obennächstesvorheriges